1. Kyu

Portraits

Nachfolgend Interviews mit einigen Mitgliedern, welche das Kimura Shukokai Karate in der Schweiz ausmachen.

  • Sensei Pascal Egger, 5. Dan  |  Leiter Dojo Luzern

    Karate seit 1994, Shukokai seit 1997

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Ich machte bereits 3 Jahre Karate, jedoch ein anderer Stil und war nicht mehr zufrieden, weil ich dort keine Fortschritte mehr erzielen konnte. Ein Bekannter hat mich damals auf die Eröffnung des Dojos von Shihan Steve Lunt in Adliswil aufmerksam gemacht. Ich absolvierte ein Probetraining und blieb bis heute dabei.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Sehr schwierig das in Worte zu fassen. Ich denke der Hauptunterschied ist, dass Shukokai Karate mit der Bodymechanik arbeitet. Wir befassen uns damit, das vom Körper gegebene Potential mehr und mehr auszuschöpfen und für unsere Techniken einzusetzen. Resultat: mehr Geschwindigkeit, mehr Dynamik, mehr Schlagkraft = mehr Effizienz.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Schlagwort ist „Entwicklung“. Der Kimura Shukokai Stil entwickelt und verändert sich ständig. Wir streben nach noch mehr Wissen über die Bodymechanik, unsere Technik und die Möglichkeiten, die wir dadurch gewinnen.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Es hat mein Leben in eine Bahn gelenkt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte, als ich mit 14 Jahren bei Sensei Steve mit dem Training begann. Aus meinem Hobby wurde mit meinem eigenen Dojo eine Berufung. Das Training gab und gibt mir noch immer einen starken Halt und einen klaren, gesunden Weg, den ich nun auch meinen eigenen Schülern vermitteln darf. Ich habe sehr wertvolle Freundschaften knüpfen können und habe durch die vielen internationalen Turniere verschiedene Länder gesehen. Kimura Shukokai Karate mein Leben bis heute stark und positiv geprägt.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Da ich nebst Lehrer auch immer ein Schüler sein werde, ist es mein Ziel, mich ständig  zu verbessern und weiterzubilden. Ich möchte weiterhin in der vordersten Reihe stehen, wenn es darum geht, den Stil zu entwickeln und vom Wissen von Shihan Steve Lunt zu profitieren.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Dem Weg von Soke Kimura und Shihan Steve Lunt zu folgen und deren Philosophie im eigenen Dojo zu lehren. Alles Positive, was ich durch Kimura Shukokai Karate erfahren durfte, an meine Schüler weiterzugeben und sie für diesen faszinierenden Stil zu begeistern.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Wettkämpfe hatten und haben für mich noch immer einen sehr wichtigen Stellenwert. Ich persönlich möchte noch viele Jahre an grossen Turnieren wie EM und WM mit dem Schweizer Kader teilnehmen und den Nachwuchs mit meiner Erfahrung unterstützen.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Ich hatte bereits mit 16 Jahren den ausgeprägten Wunsch nach einer eigenen Karateschule. Als dieser 10 Jahre später mit der Eröffnung des Dojos Luzern umgesetzt werden konnte, ging für mich ein grosser Traum in Erfüllung. In meiner Karatekarriere ist und bleibt dieser Moment der faszinierendste und unvergesslichste.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Es bedeutet mir sehr viel. Es ist eine grosse Herausforderung, mit so vielen verschiedenen Menschen und Charakteren zu arbeiten. Es macht mich selber glücklich, wenn ich sehe, dass meine Schüler mit Freude trainieren und mit jeder Trainingslektion Fortschritte machen. Mich persönlich bringt das Unterrichten menschlich und technisch mit jeder geleiteten Trainingsstunde weiter. Nebst der Technik lege ich grossen Wert darauf, dass meine Schüler die Philosophie und den Weg von Kimura Shukokai Karate verstehen und mit mir gemeinsam gehen.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Sei offen und geduldig um Neues zu lernen. Geniesse die Dojo-Atmosphäre, denn das lässt dich deinen Alltag komplett vergessen.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Trainiere hart, glaube immer an dich und deine Fähigkeiten und gib niemals auf. Lerne mit Enttäuschungen umzugehen und daraus für deine positive Entwicklung die richtigen Schlüsse zu ziehen. Behalte die Freude und Leidenschaft und lerne mit jedem Turnier dazu.

  • Sensei Ivica Spasov, 5. Dan  |  Leiter Dojo Jona

    Karate seit 1991

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Durch einen Flyer im Briefkasten. Mein bester Schritt im Leben.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Ich durfte sehr oft andere Stile erleben. Ich glaube, wir studieren unseren Körper, die Körpermechanik wie kein anderer Stil. Es ist das tiefe Körperverständnis, die starke Technik die wir ständig zu verbessern versuchen, die Explosivität. Keine Angst zu haben unsere Schwächen zu akzeptieren und sie, durch harte Arbeit, zu unseren Stärken zu machen. Es ist unsere ständige Suche nach Verbesserungen.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Mit möglichst wenig Aufwand, die möglichst maximale Kraft, Stärke und Wirkung aus jeder Technik herauszuholen.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Ich glaube, das Shukokai Karate hat aus mir einen besseren und zufriedeneren Menschen gemacht. Dank Shihan Steve, der noch immer mein Vorbild ist.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Ich will meinen Körper noch besser verstehen, meine Techniken weiter vertiefen, mich schneller bewegen, stärker schlagen. Und es meinen Schülern weitergeben.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Ich möchte möglichst viele Menschen mit dem ‘‘Shukokai–Virus‘‘ anstecken. Es ist mein Anliegen, dass möglichst viele Menschen sich da draussen sicherer fühlen. Durch Kimura Shukokai Karate. Ich möchte möglichst viele Menschen mit meinem Training glücklich machen. Das ist mein Ziel. Dafür lebe ich.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Eine sehr grosse. Im Wettkampf kann man gewinnen oder lernen. Ich liebe es, mich mit anderen zu messen, die Turnier-Stimmung, ich liebe den Team-Zusammenhalt.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Es gibt einige faszinierende Momente, die ich in meiner Karatekarriere erleben durfte. Hier 2 oder 3 davon…

    Mein Doppel-Sieg in Kata und Kumite. Ein Grossartiges Gefühl.

    Der Moment, wo ich meinen schwarzen Gürtel von Shihan Steve bekommen habe. Ohne Prüfung. Das war nach einem Kadertraining, kurz vor der WM in Südafrika, wo ich praktisch alle Kämpfe gewonnen habe und dann hat Shihan Steve mir den Gürtel gegeben und zu mir gesagt: "Hier habe ich etwas für dich. Dein Braungurt passt nicht mehr zu dir."

    Aber mit Abstand der faszinierendste Moment für mich, ist Kimura Sensei erlebt zu haben. Seine Gasshukus erlebt zu haben. Seine Bewegungen und einmalige Techniken gesehen zu haben. Von ihm persöhnliche Tipps bekommen zu haben. Das ist einmalig!

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Das Unterrichten von Schülern bedeutet mir sehr viel. Ich liebe es mein Karate-Wissen zu teilen. Jemandem ein Erfolgs-Erlebnis zu geben. Ihm beim stärken seines Selbstvertrauens zu helfen. Dadurch Menschen glücklich zu machen. Andererseits habe ich die Möglichkeit durch unterrichten mich selber besser kennenzulernen, noch besser zu werden.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Höre auf deinen Sensei und pass gut auf. Kopiere ihn so gut du nur kannst. Auch wenn du das Meiste noch nicht verstehst. Eines Tages wird alles einen perfekten Sinn machen. Du bist in guten Händen ☺.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Trainiere hart - gewinne mit Leichtigkeit! Leide im Dojo - lächle im Kampf! Erwarte nichts - gib alles! Glaube an deine ‘‘Rädli‘‘ ☺ Glaube an dich selbst!

  • Sensei Nina Schreiner Karakoc, 4. Dan  |  Leiterin Dojo Spreitenbach

    Karate seit 1997

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Durch meine Nichte.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Es ist das Beste. Power!!!!!!!! und Speed!!!!!!!

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Es ist ein traditionelles Karate.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Es ist nach meinen Kindern mein Lebensinhalt geworden.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Mein Wissen und Können so erfolgreich wie möglich meinen Schülern weiterzugeben.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Eine erfolgreiche und respektierte Schule zu führen.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Nervenkitzel und Spass.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Vizeweltmeisterin Kumite 2008.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Die Schüler geben einem viel. Es ist immer eine Herausforderung sie alle immer motiviert zu halten.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Den Weissgurt durchzuhalten und dranbleiben - es wird immer besser.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Habe keine Angst vor deinem Gegner. Du bist besser als er.

  • Sensei Igor Ristovski, 2. Dan  |  Leiter Dojo Dübendorf

    Karate seit 1991

    Eigenes Dojo seit: 15.4.2014

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    1991 durch Verwandte

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Shukokai ist einzigartig, intelligent und professionell.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Ich habe gelernt selbstbewusst und sicher durchs Leben zu gehen.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Alle Techniken die ich gelernt habe genau auszuführen, immer besser zu werden und immer wieder etwas Neues zu lernen.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Dass wir ein grosses Dojo werden und viel Spass beim Training haben.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Mitmachen, ehrgeizig kämpfen um den ersten Platz zu erlangen und nicht über das Ergebnis enttäuscht sein, wenn man den ersten Platz nicht erreicht – möge der Bessere gewinnen.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Die Schwarzgurtprüfung

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Es fasziniert mich, mein Wissen weiterzugeben, damit die Schüler Karate von mir lernen können.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Jemand, der mit Karate beginnt, soll unbedingt den Schwarzen Gurt erlangen und wer den schwarzen Gurt erreicht, der bleibt auch im Karate und hat eine sehr gute Eigenschaft fürs Leben.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Mitmachen, dein Bestes geben und Freude am Turnier haben.

  • Sensei Antonella Bergamin, 1. Dan  |  Leiterin Dojo Luzern

    Karate seit 2007

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Mein Partner, Sensei Pascal Egger, hat mich zum Tag der offenen Tür vom Dojo Adliswil eingeladen – ich habe die Show gesehen und wollte diese faszinierende Sportart auch lernen.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Der Hauptunterschied liegt meines Erachtens darin: andere Stile stellen hauptsächlich Körperfiguren dar, Shukokai vermittelt ein Körpergefühl und dadurch ist die Weiterentwicklung des Stils gewährleistet.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Unsere Philosophie beruht auf sehr grossen Menschenverstand und deshalb mit dem Leben äusserst kompatibel. Die Werte die wir im Dojo leben, sind die gleichen wie auch im Alltag.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Positiv – positiv – positiv! Durch das Karate habe ich mich neu kennen gelernt,  ich wurde mit meinen Stärken und Schwächen konfrontiert und habe mich menschlich weiterentwickelt – für mich eine pure Lebensbereicherung.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Der Weg ist das Ziel – ich bin dabei – technisch – mit dem eigenen Dojo, mit viel Leidenschaft und Herzblut.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Jedem unseren Schülern das atemberaubende Gefühl zu vermitteln, ein Teil einer starken Familie zu sein. Jedem unseren Schülern das bombastische Gefühl zu vermitteln, die Suche nach dem effizienten Schlag nie aufzugeben.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Für unsere Schüler sind Turniere ein wichtiger Bestandteil dieser Sportart. Wettkämpfe stellen die perfekte Plattform dar, sich in seiner eigenen Lebensschulung zu unterrichten. Den Mut zu haben, sich zu messen, sich bewerten zu lassen und allenfalls mit der Niederlage umzugehen, sind Sachen, die auch im Alltag ein grosser Bestandteil sind.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Meine 1. Dan-Prüfung.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Freude pur! Ich unterrichte primär die Bonsai-Kids. Es macht mir grossen Spass und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen ist für mich eine grosse Ehre.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Sie sollen sich mitreissen lassen – sie werden es nicht bereuen – das kann ich garantieren.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Setze immer auf dich! Es gibt harte Gegner, aber du bist der Härteste!

  • Sensei Robert Sutter, 6. Dan  |  Instruktor Dojo Adliswil

    Karate seit 1979

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Ein Freund von mir hat mich 1979 zu einem Karate-Schnupperkurs überredet. Ich verstand damals weder vom Karate geschweige denn von Shukokai etwas. So lernte ich Shihan Steve und damit auch Shukokai kennen. Ein gelungener Startschuss ☺

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Shukokai hat eine Vision. Die vom Gründer Soke Shigeru Kimura. Die Suche nach dem perfekten Schlag. Die Vision wird zur Tradition – der Stil entwickelt sich weiter. Etwas Stärkeres wie eine Vision kann man nicht hinterlassen – Shukokai ist weit mehr als nur Karatebewegungen und Techniken, es ist der Wille zum Streben nach Verbesserung. Ein Weg.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Shukokai heisst „gemeinsam unter einem Dach trainieren“. Dies symbolisiert unter anderem auch, die Begeisterung mit anderen zu teilen, gemeinsam zu lernen. Weiterkommen, Lernen, (sich) Entwickeln scheinen mir gewichtige Worte in Bezug auf unsere Philosophie.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Zuerst war es Sport. Bewegung. Dann Faszination. Heute ist es ein Weg. Den ich täglich geniesse.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Weiterkommen, mich entwickeln – im Karate, wie im Leben.

    Mit Freude Lernen und das Erlebte mit Begeisterung weitergeben.

    Dies ohne Stress und Hektik – aber konstant.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Wenn ich durch meine Leidenschaft und die Begeisterung Mitschüler und Lernende glücklich machen kann, dann ist vieles erreicht. Freude teilen ist schön!

    Freude ist ein starker Motor. Er regt an, regelmässig und hart zu trainieren. So werden wir alle besser, unser Verständnis und die technischen Fertigkeiten wachsen. Das ist die beste Grundlage für unsere Schule. Ziel ist es also, mit Freude und Kompetenz unser Dojo  zu stärken.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Meine Trophäen sind die Erfolge im Training.  Turniere können aber ein Teilprojekt im Leben eines Karatekas sein. Mit Niederlagen und Siegen umgehen zu können, bedeutet auch Lebensschule. Das Training ist sicher der Hauptbestandteil im Shukokai, Wettkämpfe bieten aber eine gute Plattform, sich mit anderen zu messen und sich mit sich selber auseinanderzusetzen. Auch hier zählt der Weg, die Vorbereitung, der Wettkampf selber und weniger die Medaillen.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Ich bin dankbar, dass es von diesen Momenten viele gibt! In Bezug auf Menschen heisst dies, Soke Kimura, Shihan Steve kennen gelernt zu haben, wie natürlich viele Mitschüler, deren aller Leben meines bereichert.

    Im Training bedeutet dies für mich, im ersten Schritt etwas verstanden zu haben, in einem zweiten es umzusetzen, in einem dritten, es weiter vermitteln  zu können.

    Auch fasziniert mich immer wieder, viele Parallelen von meiner Karatewelt zu meinem Leben festzustellen. Themen, die mich im Training gerade beschäftigen, finde ich immer wieder im aktuellen Leben wieder.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Eine Herausforderung. Der Schüler ist so gut wie der Lehrer. Die Klasse ist der Spiegel von dem, was ich kann und wiedergebe. Ehrlicher geht’s nicht. Die Freude und das Wissen mit anderen zu teilen, ist aufbauend für mich. Es spornt mich an, nicht nur zu unterrichten, sondern aus mir und den Schülern das Beste rauszuholen. Resultieren soll nach der Stunde immer eine Zufriedenheit der Schüler, etwas gelernt zu haben – mit Spass. Alle sollen nach der Stunde zufriedener, glücklicher sein wie vor der Lektion.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Geniesse das Training. Geniesse die Bewegungen. Geniesse den Schritt-um-Schritt-Effekt jeder einzelnen Lektion. Bei uns kann man nicht nicht lernen.

    Geniesse den Weg, stress Dich nicht mit Zielen. Gurt und Medaillen sind unwichtig im Vergleich zu den Erfolgserlebnissen in jedem Training. Geniessen ist die Devise – aber bewusst!

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Ein Turnier oder Wettkampf ist ein Projekt. Von nichts kommt nichts. Frage Dich, wie  wichtig der Erfolg für Dich ist - und wie Du Deinen Erfolg definierst!  Entsprechend ist Dein Plan mit den Trainings, mit der Vorbereitungsphase, mit der Einstellung am Turniertag selber. Viel trainieren ist eines, intelligent das andere.

  • Sensei Oliver Piert, 5. Dan  |  Instruktor Dojo Adliswil

    Karate seit 1997

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Tag der offenen Tür des Dojo Adliswil im April 1997.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Kimura Shukokai Karate ist eine grosse Familie, in der Schweiz und auch international. Unsere enorme Schlagkraft ist das Markenzeichen von Kimura Shukokai.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Zusammen unter einem Dach trainieren.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Die Liste der Punkte die ich hier auflisten könnte, wäre lange. Klar ist, das Kimura Shukokai Karate einen sehr positiven Einfluss auf verschiedene Bereiche in meinem Leben hatte und dafür bin ich sehr dankbar.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Mit jedem Training einen kleinen Schritt auf dem langen „Kimura Shukokai Karate Weg“ weiterkommen.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Im Dojo Adliswil ist es mein Ziel, mit meinen Kampftrainings den starken Nachwuchs für ein langfristig erfolgreiches Schweizer Kader zu trainieren.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Die Wettkämpfe sind Momentaufnahmen, in denen man sich auf internationalem Niveau mit anderen Kimura Shukokai Karatekas in einer freundschaftlichen und fairen Umgebung messen kann. Es spielt keine Rolle wer gewinnt oder verliert, solange man Spass hat. Die wertvolle Erfahrung die man persönlich macht, kann einem niemand mehr nehmen!

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Jedes Mal im Training wenn eine Technik zum ersten mal richtig funktioniert☺

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Das Unterrichten bereitet mir sehr grosse Freude und ich finde es schön, so einen Teil des Weges der Karatekas im Dojo Adliswil mitzugestalten.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal wollen.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    „Geniesse jeden Kampf!“

  • Sensei Armin Messerer, 4. Dan  |  Instruktor Dojo Adliswil

    Karate seit 1999

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Über private Nachforschungen im Internet.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Dass nicht nur Start- und Endposition einer Technik Beobachtung geschenkt wird, sondern auch dem Bewegungsablauf. Wichtig erscheint die "Liebe zum Detail", in unserem Stil wird auf 1-2 cm korrigiert, um einen möglichst perfekten Schlag oder Tritt zu erreichen, mit dem grösstmöglichen Impact. Zusätzlich benutzen wir "Pads" zur Übung der Schlagkraft, was ich in anderen Karate Stilrichtungen noch nicht gesehen habe. Damit lässt sich auch sofort erkennen ob ein Schlag den benötigten Impact hat oder nicht. Zuletzt hervorzuheben ist noch das Training mit der dynamischen Seite und der statischen Seite, dies habe ich auch bei keinem anderen Stiel gesehen.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Das Kennenlernen unseres Weges – Karate Do. Respekt gegenüber anderen, Höflichkeit und sich zu bemühen einen besseren Weg zu finden indem wir uns gegenseitig bei Kumite, Basic Techniken und Kata weiterbringen. Die Philosophie eines stetig weiter dazu zu lernen, egal ob Schwarz- oder  Weissgurt. Wir lernen voneinander, ob als Sensei oder als Schüler!

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Es gab mir Selbstsicherheit und ich habe sehr viele Leute kennen gelernt die ich schätze. Ich habe meine Grenzen kenngelernt, mein Schwächen wie auch meine Stärken. Ich habe gelernt mich auf meine Schwächen zu konzentrieren, um stetig weiter Fortschritte zu machen.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Mein Wissen zu vermitteln und stetig dazuzulernen. Der Weg ist schlussendlich das Ziel, nicht nur alleine sondern mit allen, die weltweit Kimura Shukokai folgen.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Ich habe kein Dojo, aber in unserem Honbu versuche ich unseren Schülern das beizubringen, was uns zu echten Menschen macht. Ein Vorbild zu sein und das Beste von mir zu geben. Von den Schülern zu lernen und mein Wissen weiter zu geben.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Wettkämpfe sind eine gute Standortbestimmung, wo stehe ich, welche Fehler habe ich gemacht, was kann ich dazulernen. Wettkämpfe haben eine definitiv untergeordnete Rolle, das Training geht vor. Wettkämpfe haben Regeln, eine Situation im realen Leben aber nicht!

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Der "Aha" Effekt, bei dem wir eine Technik studieren und immer wieder neue Aspekte finden um neue Seiten des Karate kennen zu lernen.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Mein Wissen weiterzugeben und vor allem von ihnen zu lernen. Mit ihnen zusammen zu arbeiten und gemeinsam unseren Weg zu gehen.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Ich würde einem Beginner sagen: "Du gehst den Weg nur einmal, geniess diesen Weg und habe Geduld mit dir selbst. Der Rest ergibt sich durch Fleiss und Anstrengung mit der Suche nach dem Weg – Karate Do."

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Egal ob verlieren oder gewinnen, es ist nur eine Standortbestimmung. Lerne aus den Fehlern und gehe deinen Weg, mit viel Höflichkeit, Respekt und Ehre! Verbessere dich stetig, doch sieh nicht den Sieg als Ziel sondern deinen Weg!

  • Sensei Miguel Wettstein, 4. Dan  |  Instruktor Dojo Adliswil

    Karate seit 1997

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Ich besuchte einen „Tag der offenen Tür“ im Dojo Adliswil im Oktober 1997, absolvierte ein Probetraining und blieb bis heute dabei.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Ich denke, der Unterschied liegt darin, dass das Kimura Shukokai Karate nach immer mehr Effizienz strebt und sich daher immer weiter entwickelt. Wird ein Weg gefunden eine Technik noch schneller oder noch stärker auszuführen, verfolgt man diesen Weg und hält nicht stur am Bisherigen fest.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Das Streben nach Perfektion (welche wohl nie erreicht wird). Es wird versucht, die maximale Effizienz – Geschwindigkeit, Dynamik, Schlagkraft – zu erreichen.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Kimura Shukokai Karate hat mich zu einem grossen Teil zu derjenigen Person gemacht, die ich heute bin. Der positive Einfluss geht weit über das Sportliche hinaus und umfasst (nahezu) alle Bereiche meines Lebens. Ausserdem sind über die Jahre sehr gute Freundschaften entstanden und das Kimura Shukokai Karate ist zu meiner zweiten Familie geworden.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Ich versuche mich mit jedem Training weiter zu verbessern und ich möchte weiterhin erfolgreich an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen. Ausserdem kann ich mir sehr gut vorstellen, in Zukunft ein eigenes Dojo zu eröffnen.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Diese Frage kann ich so nicht beantworten, da ich momentan (noch) kein eigenes Dojo leite. Meine Ziele fürs Unterrichten: Ich möchte weitergeben, was Sensei Steve mich gelehrt hat und die Schüler mit der Faszination des Kimura Shukokai Karate anstecken.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Für mich haben Wettkämpfe seit dem Beginn meiner Karatekarriere einen sehr hohen Stellenwert. Wettkämpfe sind für mich eine zusätzliche Motivation noch härter zu trainieren, damit ich am entscheidenden Tag meine bestmögliche Leistung abrufen kann. Es ist mein Ziel, noch viele Jahre erfolgreich an Welt- und Europameisterschaften teilzunehmen und weitere unvergessliche Momente zu erleben.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Es ist für mich schwierig, einen einzelnen Moment als den Faszinierendsten zu bezeichnen. Ein Beispiel wäre das Gefühl, wenn eine Technik – dank einer kleinen Veränderung an der Ausführung – zum ersten Mal richtig funktioniert.

    Ein weiteres Beispiel sind die Momente an internationalen Turnieren, bei denen,  sobald der Kampf – egal wie hart und umstritten – beendet ist, die Freundschaft der beiden Kontrahenten wieder zum Vorschein kommt. Für mich ist diese internationale Verbundenheit im Kimura Shukokai Karate jedes Mal wieder faszinierend zu beobachten.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Das Unterrichten bedeutet mir sehr viel. Es ist eine grosse Verantwortung und Herausforderung, welche mich persönlich wie auch Karate-technisch enorm weiterbringt. Es bereitet mir eine grosse Freude, wenn ich sehe, dass sich meine Schüler für das Karate begeistern und sie sich immer weiter verbessern.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Habe Geduld mit dir selber – lass dich nicht entmutigen, falls etwas nicht von Beginn weg funktioniert. Konzentriere dich während dem Training voll und ganz auf das Training und versuche alles andere für diese Zeit hinter dir zu lassen.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Habe Spass daran, dein Können mit anderen in einem fairen, sportlichen Rahmen messen zu können.

    Trainiere hart, damit du am Turnier mit einem gesunden Selbstvertrauen antreten und dein ganzes Können abrufen kannst.

    Lerne durch jedes Turnier – egal ob erfolgreich oder nicht – dazu. Enttäuschungen gehören genau so dazu wie Erfolge, lerne damit umzugehen und neue Erfahrung positiv zu nutzen.

  • Sensei Dani Jud, 3. Dan  |  Instruktor Dojo Adliswil

    Karate seit 1997

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Nachdem ich meinen ersten Bruce Lee Film gesehen habe, wollte ich unbedingt mit Kampfsport beginnen.  Aufgrund eines Zeitungsinserats, welches auf eine Show zur Eröffnung des Dojo Adliswil hinwies, landete ich schliesslich beim Kimura Shukokai Karate.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    1. Bodymechanic! 2. Dynamischer 3. Effizienter

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Power, Speed, Control, Respect.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Es hat mir wunderbare Erfahrungen beschert, mich mit interessanten Leuten in Kontakt gebracht, mir viele Türen geöffnet und mich zudem viele wertvolle Dinge auch für das Leben ausserhalb des Dojos gelehrt. Gerade in der Schule, im Studium und jetzt im Job konnte ich bzw. kann ich unter anderem von der im Karate gelernten Selbstdisziplin, Zielstrebigkeit und Konzentration profitieren.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Mit jedem Training besser zu werden. Und wenn sich einmal die Möglichkeit ergeben sollte in einem Karate-Movie mitzuwirken, würde ich sicherlich nicht nein sagen ;-)

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Aktuell habe ich noch kein Dojo, aber sage niemals nie ;-)

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Wettkämpfe hatten früher eine hohe Bedeutung für mich. Seit einigen Jahren bestreite ich jedoch aus verschiedenen Gründen keine Wettkämpfe mehr.  An Stelle von Wettkämpfen bestreite ich heute öfters Showkämpfe, was mir viel Spass macht.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Es gab einige Highlights wie z.B. der erste internationale Titel gleich bei der Teilnahme am ersten internationalen Turnier (EM 1999). Das absolute Highlight war jedoch der Junioren WM-Titel 2004 in Kapstadt.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Enorm viel. Es ist immer wieder eine grosse Freude, zu sehen wie sich Schüler verbessern und Fortschritte machen. Zudem lernt man durch das Unterrichten oft auch selber viel, denn die Kids schauen sehr genau, ob man das was man lehrt selbst auch so umsetzt.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Übung macht den Meister, d.h. nicht aufgeben, regelmässig trainieren und in jedem Training immer 200% Einsatz geben. Der Trainingsfleiss ist um einiges wichtiger als das Talent. Talent hat man oder hat man nicht. Einsatz kann jedoch jeder/e immer geben. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie es Leute mit wenig Talent aber viel Willen weit bringen.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Die Vorbereitung ist das A und O. Wenn du erfolgreich sein willst, dann musst du hart dafür arbeiten und wenn du besser sein willst als alle anderen dann musst du auch härter und mehr arbeiten als alle anderen. Früher oder später wirst du dann die Früchte dafür ernten.

  • Sensei Roland Spalinger, 3. Dan

    Karate seit 2006

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Schon als Kind wollte ich immer Karate praktizieren. Mit 14 hatte ich einen Flyer im Briefkasten, welcher zufälligerweise von einer Shukokai Karateschule war.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    In seiner Ehrlichkeit. Wenn eine Technik oder ein Prinzip nicht funktioniert, wird nichts versteckt sondern optimiert. Im Vergleich zu anderen Karatestilen ist unser Stil selbst in einer permanenten Entwicklung, Optimierung und Suche nach noch effizienteren Arten der Ausführung der Technik.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Ich traue mir nicht zu, diese Frage adäquat zu beantworten. Wahrscheinlich ist das Fundament das Streben nach mehr Effizienz.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Es ist für mich persönlich einfacher diese Frage zu negieren und dann anzugehen: Ich glaube nicht, dass es irgend einen Bereich in meinem Leben gibt, in welchem das Karate keinen Einfluss hätte.

    Es veränderte – und verändert noch immer – mein Ich auf einer tiefen Ebene, sodass alles was ich in meinem Leben mache durchs Karate – direkt oder indirekt – beeinflusst wird.

    Um doch ein konkretes Beispiel anzugeben: Dank dem Karate habe ich heute ein geregeltes Einkommen und kann mein Studium finanzieren.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Es gibt für mich zwei Arten von Zielen. Die eine sind punktuelle Ereignisse – Gewinnen von Turnieren, Bestehen von Prüfungen – die anderen temporell unbegrenzt. Ein Ziel erster Art ist das Eröffnen eines eigenen Dojo. Eines der zweiten Art ist weiterhin täglich die Energie aufzubringen für das Trainieren und Unterrichten.

     

    Was sind deine Ziele für dein Dojo?

    Da ich – noch – kein Dojo habe, ist die Frage in dieser Form für mich nicht zu beantworten. Ich könnte sie etwas umformulieren: Was sind meine Ziele im Unterrichten? Dazu würde ich folgendes aufführen: Ich möchte etwas davon weitergeben, was Sensei mir gegeben hat und noch immer – im und ausserhalb des Trainings – gibt.

     

    Was haben Wettkämpfe für eine Bedeutung für dich?

    Es ist wahrscheinlich eine der besten Möglichkeiten für das persönliche Wachstum. Wenn du monatelang auf ein Turnier trainierst, unglaublich viel Energie hinein steckst, deine gesamte Konzentration über einen längeren Zeitraum darauf gerichtet ist und der Wettkampf in dieser Zeit das absolut wichtigste für dich ist, du dann aber im Moment des Kampfes versagst, bist du gezwungen zu lernen damit umzugehen. Genau so wertvoll sind aber auch Erfolge, die dir Bestätigung geben. Aus dieser Perspektive glaube ich, einem jeden Wettkampf eine immense Bedeutung zusprechen zu können.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Den faszinierendsten Moment gibt es für mich nicht. Das Faszinierendste ist für mich dieser Gemütszustand, in welchem mir bewusst wird, wie viele Kinder so werden wollen wie ich: Schwarzgurt und jemand der Unterrichtet. Ich weiss nie so ganz, ob mich dies mehr beängstigt aufgrund der Verantwortung, welche mir dadurch zukommt, oder ob mich dies eben doch ein bisschen stolz macht. Es ist dann dieser innere Zustand, welcher mich immer wieder fasziniert.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Primär eine grosse Verantwortung. Für die Kinder bist du als Karatelehrer ein riesiges Idol. Dann aber auch die Chance den Kindern etwas zu geben, was sie in ihrem Leben bereichert.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Das selbe was ich mir selbst täglich immer wieder sagen muss: Viel Geduld mit sich und der Materie zu haben.

     

    Was ist der grösste Tipp, den du einem Turnierteilnehmer mitgeben würdest?

    Genau das Selbe.

  • Sensei Barbara Gottstein, 1. Dan  |  Instruktorin Dojo Adliswil

    Karate seit 2010

     

    Wie bist du zu Kimura Shukokai gekommen?

    Das Zuschauen beim Training meiner beiden Kinder hat mich derart beeindruckt und motiviert, dass ich selber mit Karate angefangen habe.

     

    Worin unterscheidet sich Kimura Shukokai Karate von anderen Stilrichtungen?

    Ich habe nie in einer anderen Karateschule trainiert.

     

    Was ist die Philosophie hinter Kimura Shukokai Karate?

    Jedem Schüler zu helfen, aus seinem Körper das Bestmögliche herauszuholen.

     

    Wie hat Kimura Shukokai Karate dein Leben beeinflusst?

    Ich bin selbstbewusster, gelassener und ausgeglichener als früher und habe zudem neue Freunde gefunden.

     

    Welche Ziele verfolgst du im Karate?

    Ich möchte mindestens den 1. Dan erreichen.

     

    Was war der faszinierendste Moment deiner Karatekarriere?

    Ich war sehr verblüfft und beeindruckt, als ich das erste Mal am eigenen Körper spürte, dass ich viel kraftvoller schlagen kann, wenn ich ganz locker und nicht verkrampft bin.

     

    Was bedeutet dir das Unterrichten von Schülern?

    Es macht mir Freude, meine Leidenschaft für Karate an meine Bonsais weiterzugeben und zu sehen, wie der Funke überspringt.

     

    Was ist dein Tipp für einen Beginner, was ist das Wichtigste?

    Unverkrampft ans Trainieren zu gehen und nicht zu hohe Erwartungen an sich selbst zu stellen. Locker bleiben!